Australischer Dollar unter Druck: Handelsdaten aus China belasten
Australischer Dollar im Gegenwind
Der australische Dollar (AUD) zeigt sich wenig beeindruckt von den jüngsten Handelsdaten aus China. Im Februar kletterte der chinesische Handelsüberschuss auf 213,62 Milliarden USD, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 114,1 Milliarden USD im Januar. Damit wurden auch die Markterwartungen übertroffen, die von einem Überschuss von rund 179,6 Milliarden USD ausgegangen waren.
Allerdings offenbart ein genauerer Blick ein differenzierteres Bild. In chinesischen Yuan (CNY) gerechnet, schrumpfte der Handelsüberschuss im Februar sogar auf 1,5 Milliarden CNY, verglichen mit 808,8 Milliarden CNY im Vormonat. Die Markterwartungen hatten hier bei 950 Milliarden CNY gelegen.
Zusätzlich zu den gemischten Signalen zeigte der Westpac Consumer Confidence Index Australiens im März einen Anstieg von 1,2 %, nachdem er im Februar um 2,6 % gesunken war. Dies ist der erste positive Wert seit November letzten Jahres. Demgegenüber verschlechterte sich das Geschäftsklima der National Australia Bank (NAB) im Februar von 4 im Januar auf -1, der erste negative Wert seit April letzten Jahres. Positiv zu vermerken ist, dass die NAB-Geschäftslage mit 7 stabil blieb.
Anleiherenditen und Inflationssorgen
Der australische Dollar hatte zuvor Unterstützung durch steigende Renditen australischer 10-jähriger Staatsanleihen gefunden, die mit rund 5,0 % den höchsten Stand seit Juli 2011 erreichten. Eskalierende geopolitische Spannungen im Nahen Osten haben zu höheren Energiepreisen beigetragen und die Angst vor steigender Inflation geschürt. Diese Inflationssorgen könnten die Reserve Bank of Australia (RBA) zu einer aggressiveren Geldpolitik bewegen.
Letzte Woche erklärte RBA-Gouverneurin Michele Bullock, dass die Zentralbank die potenziellen Auswirkungen des anhaltenden Konflikts auf die Inflationserwartungen weiterhin
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