Kann CHFJPY Yen-Schwäche nutzen und die 208er-Marke überwinden?
Marktumfeld: Steter Aufwind für den Franken-Yen-Kurs
Der CHFJPY demonstriert anhaltende bullische Stärke, ein Trend, der seit Beginn der COVID-19-Pandemie zu beobachten ist. Trotz gelegentlicher Rücksetzer und volatiler Handelsphasen deuten aktuelle Marktdaten darauf hin, dass das Paar für weitere Gewinne gerüstet ist. Diese Robustheit wird maßgeblich durch die fortgesetzte ultra-lockere Geldpolitik der Bank of Japan gestützt, die einen starken Kontrast zur Straffungspolitik vieler anderer großer Zentralbanken bildet. Diese Divergenz hat zu einer Abschwächung des japanischen Yen geführt und den CHFJPY auf historische Höchststände getrieben.
Historisch gesehen haben Yen-Paare, insbesondere nach einem bärischen Zyklus im Jahr 2016, signifikante Aufwärtstrends erlebt. Nach einer Rallye im Jahr 2017 und Anfang 2018 folgte eine Korrektur bis Anfang 2019. Seither hat sich jedoch ein kräftiger Aufwärtstrend etabliert, angetrieben durch die expansive Haltung der Bank of Japan. Dies hat dem CHFJPY ermöglicht, beispiellose Niveaus zu erreichen.
Analytische Perspektiven und treibende Kräfte
Aus Sicht der Elliott-Wellen-Theorie interpretieren Marktbeobachter den Tiefpunkt vom Januar 2019 als Abschluss einer übergeordneten Superzyklus-Welle ((II)). Seitdem bewegt sich das Paar durch die Teilwellen (I), (II), (III) und (IV) von ((III)) und befindet sich derzeit mutmaßlich in Welle (V). Jüngst, nach dem Tiefpunkt im September 2024, der das Ende von Welle (IV) markierte, hat das Paar die Wellen ((1)), ((2)), ((3)) und ((4)) von I von (IV) von ((III)) abgeschlossen. Aktuelle Marktanalysen deuten darauf hin, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung seit dem Tiefpunkt im September 2024 eine neue Aufwärtsbewegung eingeleitet hat.
Der aktuelle Aufwärtszyklus, der im Februar 2026 mit dem Beginn der Welle ((5)) begann, wird voraussichtlich fortgesetzt. Analysten warnen jedoch, dass das Ende dieser Welle ((5)) das Ende des breiteren Aufwärtszyklus seit September 2024 signalisieren könnte, was zu einer signifikanten korrigierenden Abwärtsbewegung führen könnte. Trotz dieser langfristigen Aussicht deutet die kurzfristige Analyse darauf hin, dass Welle ((5)) noch nicht abgeschlossen ist und Händlern Gelegenheiten zum Kauf bei Rücksetzern bietet.
Auf einem kürzeren Zeitrahmen, insbesondere dem H4-Chart, scheint Welle ((5)) noch in den Anfängen zu stecken. Nach Abschluss der Wellen (1) und (2) innerhalb von ((5)) begann Welle (3) um den 3. März. Diese Teilwelle (3) wird voraussichtlich in den Bereich von 208.33-210.79 vordringen. Ein kürzlich beobachteter kleiner Rücksetzer wird als korrigierende Welle (4) der laufenden Teilwelle (3) betrachtet.
Handelsimplikationen und Ausblick
Händler, die den CHFJPY beobachten, sollten sich des übergeordneten Aufwärtstrends bewusst sein, aber auch des Potenzials für eine signifikante Korrektur nach Abschluss der aktuellen Welle ((5)). Kurz- bis mittelfristig liegt das unmittelbare Ziel für die laufende Teilwelle (3) von ((5)) zwischen 208.33 und 210.79. Dies deutet darauf hin, dass weitere Aufwärtsbewegungen wahrscheinlich sind, bevor eine wesentliche Umkehr stattfindet.
Zu den wichtigen zu beobachtenden Niveaus gehört das jüngste Tief bei etwa 204.50, das als Unterstützung für den aktuellen Rücksetzer der Welle (4) dient. Ein Bruch dieses Niveaus könnte eine Beschleunigung der Korrektur signalisieren. Umgekehrt würde eine anhaltende Bewegung über 208.33 die Fortsetzung des bullischen Impulses in Richtung des oberen Zielbereichs bestätigen. Angesichts der anhaltend dovishan Politik der Bank of Japan dürfte der Yen weiterhin unter Druck bleiben, was dem CHFJPY einen fundamentalen Rückenwind verleiht.
Der Ausblick für CHFJPY bleibt kurzfristig vorsichtig optimistisch für weitere Aufwärtsbewegungen, angetrieben durch die Yen-Schwäche und das fortlaufende Elliott-Wellen-Muster. Händler sollten Gelegenheiten nutzen, bei Rücksetzern auf Unterstützungsniveaus wie 204.50 zu kaufen und eine Bewegung in Richtung des Zielbereichs von 208.33-210.79 antizipieren. Dennoch ist Wachsamkeit geboten, da Marktdaten darauf hindeuten, dass nach Abschluss der aktuellen bullischen Sequenz eine größere Korrekturphase bevorstehen könnte, die potenziell das Ende des breiteren Zyklus seit September 2024 markiert.
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