Southern Cross entdeckt Gold-Antimon-Vorkommen in Australien mit Rekordwerten
Gold-Antimon-Durchbruch bei Sunday Creek
Das australische Explorationsunternehmen Southern Cross Gold (TSX: SXGC; ASX: SX2) hat bei seinem Projekt Sunday Creek in Victoria die bisher stärksten Gold-Antimon-Bohrergebnisse erzielt. Insbesondere die Bohrachse SDDSC200 lieferte im Apollo-Zielgebiet einen bemerkenswerten Fund: Auf einer Tiefe von 251,1 Metern wurden 17,3 Meter mit einem Gehalt von 15,3 Gramm Gold pro Tonne und 3,2 % Stibnit (der Antimon-haltigen Mineralform) durchteuft. Darin eingeschlossen waren sogar 6,3 Meter mit beeindruckenden 32,3 Gramm Gold und 7 % Stibnit. Diese Entdeckung liegt etwa 60 km nördlich von Melbourne.
Michael Hudson, CEO von Southern Cross, zeigte sich begeistert: „Das Ergebnis in SDDSC200 ist die beste Verbundanalyse, die wir je im oberen Bereich von Apollo verzeichnet haben, und das in einem Gebiet, das wir zuvor noch nicht bebohrt hatten. Das ist keine Infill-Bohrung – das ist eine Entdeckung“, erklärte er am Montag. „Die Antimon-Geschichte ist hier ebenso überzeugend. Mehrere Abschnitte übertrafen 20 % Antimon – sehr hohe Konzentrationen, die den epizonalen Charakter von Sunday Creek und die natürliche Anreicherung von Antimon in den oberen Bereichen des Systems widerspiegeln.“
Nach dieser Nachricht legten die Aktien von Southern Cross am Montagmorgen in Toronto um 8 % auf 9,49 C$ zu, was dem Unternehmen eine Bewertung von 2,47 Milliarden C$ (1,81 Milliarden US-Dollar) verschaffte. Das Sunday Creek Projekt zählt zu den wenigen Antimon-Projekten in Australien und zeichnet sich durch seine hohen Gehalte des kritischen Metalls aus. Antimon ist unerlässlich für Legierungen und Verteidigungstechnologien, doch die globale Produktion und Verarbeitung wird überwiegend von China kontrolliert.
Globale Bedeutung von Antimon und Australiens Rolle
Das Sunday Creek Projekt befindet sich rund 55 km südöstlich der Mine Costerfield von Alkane Resources (ASX, TSX: ALK), dem größten Antimonproduzenten der westlichen Welt. Angesichts der strategischen Bedeutung von Antimon investiert die US-Regierung Millionen, um Projekte wie das Stibnite-Projekt von Perpetua Resources (: PPTA) in Idaho voranzutreiben. United States Antimony (NYSE: UAMY) betreibt Verarbeitungsanlagen in Montana und Mexiko.
Die Situation auf dem globalen Antimonmarkt ist angespannt. China Minmetals hat Kanadas einzige Antimonmine, Beaver Brook in Neufundland, stillgelegt. Dies geschieht trotz der steigenden Bedeutung des Metalls und der Bedenken, dass Peking solche Minen nutzen könnte, um den Zugang und die Preise zu kontrollieren. In derselben Region bereitet sich New Brunswick darauf vor, noch in diesem Jahr die Rechte zur Wiederinbetriebnahme der Lake George Antimonmine zu vergeben, die Hecla Mining (NYSE: HL) 1996 geschlossen hatte. Parallel dazu bohrt Antimony Resources (CSE: ATMY) in der Nähe das Bald Hill Projekt.
Analysten von BMO Capital Markets, Helen Amos und George Heppel, wiesen in einer Mitteilung am Montag darauf hin, dass der Antimonmarkt seit mehreren Jahren ein anhaltendes Defizit aufweist. Ursachen hierfür sind sinkende Erzgehalte, nachlassende Investitionen in chinesische Minen und eine hohe Nachfrage aus dem Solarsektor. Der Antimonpreis, der derzeit in Nordamerika bei etwa 50 US-Dollar pro kg liegt, hatte sich nach Exportkontrollen Chinas im Jahr 2024 vervierfacht, was zu einem westlichen Mangel an dem Metall führte.
Weitere vielversprechende Bohranschnitte
Neben dem Rekordfund in SDDSC200 lieferte die Bohrachse SDDSC195 im Apollo-Gebiet weitere bemerkenswerte Ergebnisse. Sie durchschnitten fünf verschiedene Adernsysteme, wobei der beste Einzelschnitt 10,3 Meter mit 7,9 Gramm Gold und 0,4 % Stibnit aus 137 Metern Tiefe ergab. Ein weiteres Highlight war die Bohrachse SDDSC199, die acht Adernsysteme durchstieß. Ihr bester Abschnitt brachte 17,9 Meter mit 5 Gramm Gold und 1,4 % Stibnit aus 210,4 Metern Tiefe, einschließlich 4,4 Meter mit 18,2 Gramm Gold und 5,3 % Stibnit aus 213,2 Metern Bohrtiefe.
Diese Ergebnisse stammen aus insgesamt 114.806 Bohrmetern, die seit 2020 im Rahmen von 247 Bohrungen auf dem Sunday Creek Projekt niedergebracht wurden. Die Ergebnisse von weiteren 46 Bohrungen stehen noch aus. Aktuell sind neun Bohrgeräte im Einsatz. Das umfangreiche Bohrprogramm von Southern Cross, das insgesamt 200.000 Meter umfassen soll, wird voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2027 andauern.
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