WTI Ölpreis steigt über 100 Dollar
Schockierender Wochenstart am Energiemarkt
Erneut erlebt der Energiemarkt einen schockierenden Wochenstart. Bereits letzte Woche sorgte ein Aufwärts-Gap von über 10% für Aufsehen, dem jedoch eine Korrektur folgte. Der heutige Handelsbeginn gestaltet sich jedoch noch volatiler, was sich auch im ATR-Indikator widerspiegelt. Nach einem bullischen Gap von rund 11% setzte der Preis seinen Aufstieg fort und erreichte in der asiatischen Sitzung ein Hoch von etwa 114 Dollar pro Barrel WTI. Dies ist der höchste Stand seit dem Jahr 2022.
Eskalation im Nahen Osten als Preistreiber
Die Ursachen für diese Rallye liegen auf der Hand: Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten, in den immer mehr Länder involviert werden, treibt die Preise an. Die Risiken haben einen kritischen Punkt erreicht, und es werden bereits Szenarien diskutiert, die eine vollständige Blockade der Schifffahrt durch die Straße von Hormus beinhalten. In einem solchen Fall könnten Öl produzierende Länder Force Majeure geltend machen, um Lieferungen einzustellen. Dies würde die ohnehin angespannte Lage weiter verschärfen und die Preise zusätzlich in die Höhe treiben.
Technische Analyse des WTI/USD-Charts
In unserer Analyse des Ölpreis-Charts vor einer Woche gingen wir davon aus, dass die Marke von 70 Dollar als Unterstützung dienen würde. Tatsächlich verblieb der Markt über dieser psychologischen Marke, während steigende Hochs und Tiefs die Besorgnis der Händler widerspiegelten.
Bei der Anwendung klassischer technischer Muster muss die extreme Volatilität berücksichtigt werden. Der Ölpreis-Chart lässt derzeit die Einzeichnung eines breiten, aufsteigenden Kanals mit einer steilen Steigung zu. In diesem Zusammenhang ist Folgendes zu beachten:
- Der rasche Anstieg der Ölpreise innerhalb des oberen Viertels des Kanals.
- Die anschließende Umkehr und ein schneller Rückgang in Richtung der Medianlinie.
Diese Preisbewegung, die im Wesentlichen einem Bearish Engulfing-Muster ähnelt, deutet auf eine deutliche Stimmungsänderung hin.
Aus Sicht der Bullen könnte die Medianlinie des breiten Kanals, verstärkt durch die psychologische Marke von 100 Dollar, als Unterstützung dienen.
Angesichts der extrem breiten Kerze, während derer der WTI/USD-Kurs heute von 111 Dollar auf 100 Dollar fiel, ist jedoch davon auszugehen, dass die Initiative derzeit bei den Bären liegt. Und selbst wenn es zu einer Erholung von der Medianlinie kommt, könnte diese in der Nähe der Marke von 105 Dollar (die sich bereits in niedrigeren Zeitrahmen als Widerstand erwiesen hat) wieder abflachen.
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Dieser Artikel stellt ausschließlich die Meinung der unter der Marke FXOpen tätigen Unternehmen dar. Er ist weder als Angebot noch als Aufforderung oder Empfehlung in Bezug auf Produkte und Dienstleistungen der unter der Marke FXOpen tätigen Unternehmen zu verstehen, noch ist er als Finanzberatung zu betrachten.
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