Krypto-Skepsis aus Hollywood: Ben McKenzie enthüllt Anti-Krypto-Doku
Hollywood-Star rechnet mit Krypto ab
Der Schauspieler Ben McKenzie, bekannt aus Serien wie 'Gotham' und 'The OC', hat einen Trailer für seine Dokumentation über Kryptowährungen veröffentlicht. Diese enthält brisante Interviews mit ehemaligen Führungskräften von inzwischen gescheiterten Handelsplattformen. Die von der internationalen Vertriebsagentur The Forge veröffentlichte Dokumentation trägt den Titel 'Everyone Is Lying to You for Money' und zeigt McKenzie, der Kryptowährungen als 'ziemlich dumm' bezeichnet. Der Film dokumentiert seinen Weg zum entschiedenen Gegner der Krypto-Industrie.
Die Dokumentation enthält Aufnahmen aus dem Jahr 2022, unter anderem mit dem ehemaligen FTX-CEO Sam 'SBF' Bankman-Fried und dem ehemaligen Celsius-Chef Alex Mashinsky, kurz bevor ihre Unternehmen zusammenbrachen. Auch Prominente wie Morena Baccarin und Gerard Butler kommen zu Wort. Im Trailer sieht man, wie McKenzie SBF direkt nach dessen politischen Spenden fragt. Zudem wird El Salvadors Präsident Nayib Bukele, der 2021 die Einführung von Bitcoin (BTC) als gesetzliches Zahlungsmittel befürwortete, als einer der Protagonisten genannt.
Bemerkenswert ist ein Interview-Ausschnitt mit Gerard Butler, der zugibt, mit Krypto-Investitionen 'eine Menge Geld' verdient zu haben, aber 'eigentlich nichts darüber' zu wissen. McKenzie wechselte 2020 von seiner Arbeit in Hollywood zum vehementen Kritiker der Krypto-Industrie, nachdem er sich intensiv mit der Technologie auseinandergesetzt hatte. Nach dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 sagte er vor einem Untersuchungsausschuss des US-Senats aus und bezeichnete die Branche als 'das größte Ponzi-System der Geschichte'.
Bankman-Fried hofft auf Begnadigung
Der ehemalige FTX-CEO verbüßt derzeit eine 25-jährige Haftstrafe in einem US-Bundesgefängnis, nachdem er 2023 in sieben Anklagepunkten im Zusammenhang mit der Veruntreuung von Kundengeldern schuldig befunden wurde. Bankman-Fried hat jedoch zwei potenzielle Möglichkeiten auf vorzeitige Entlassung. Kurz nach seiner Verurteilung im Jahr 2024 legten seine Anwälte Berufung ein, um das Urteil aufzuheben. Das zuständige Berufungsgericht hat aber noch keine Entscheidung getroffen.
Darüber hinaus versucht Bankman-Fried, US-Präsident Donald Trump über Social-Media-Posts zu beeinflussen, in denen er dessen Handlungen lobt, oft in Angelegenheiten, die nichts mit Krypto zu tun haben. Trump sagte jedoch in einem Interview im Januar, dass er keine Begnadigung für den ehemaligen CEO in Erwägung ziehe. Die Chancen auf eine vorzeitige Entlassung von Bankman-Fried sind daher als gering einzustufen.
Implikationen für Anleger
McKenzies Dokumentation dürfte die kritische Auseinandersetzung mit Kryptowährungen weiter anheizen. Insbesondere die Rolle von Prominenten bei der Bewerbung von Krypto-Produkten, oft ohne ausreichendes Fachwissen, wird hierbei hinterfragt. Anleger sollten sich von solchen Empfehlungen nicht blind leiten lassen und stattdessen eigene Recherchen durchführen. Der Fall FTX hat gezeigt, wie schnell vermeintlich sichere Krypto-Investitionen wertlos werden können. Es ist ratsam, die Risiken von Krypto-Assets nicht zu unterschätzen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.
Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen könnten unter dem zunehmenden öffentlichen Druck leiden. Auch Unternehmen, die stark in den Krypto-Sektor investiert haben, könnten betroffen sein. Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten und ihre Portfolios gegebenenfalls anpassen.
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