Bank of England lockert Stablecoin-Kurs, fordert aber mehr Industrie-Input - Krypto | PriceONN
Die Bank of England zeigt sich offen für Anpassungen ihres geplanten Stablecoin-Regelwerks, bemängelt aber den mangelnden Input der Krypto-Industrie.

Kurswechsel bei Stablecoins? Bank of England signalisiert Gesprächsbereitschaft

Die Haltung der Bank of England (BOE) gegenüber Stablecoins scheint sich aufzuweichen, allerdings fehlt es laut Aussage eines hochrangigen Vertreters noch an einem konstruktiven Dialog mit der Branche. Die britische Zentralbank hatte im November letzten Jahres eine Konsultation zu Stablecoins gestartet. Einige der vorgeschlagenen Anforderungen stießen auf Kritik von Vertretern der Krypto-Industrie, die darin eine potentielle Innovationsbremse sahen.

In den vergangenen Monaten hat die Bank mit verschiedenen Branchenverbänden zusammengearbeitet, um ihre Position zu Stablecoins zu präzisieren. Dabei geht es unter anderem um die Überarbeitung der Anforderungen an die Deckung und die Überprüfung von Kontolimits. Beobachter der Szene sehen darin ein Einlenken der Bank, betonen aber, dass noch viel Arbeit vor den Beteiligten liegt.

Offen für Feedback zu Stablecoin-Risiken

Am 10. November 2025 veröffentlichte die BOE ein Dokument, das ihre Vision für ein regulatorisches Rahmenwerk für Stablecoins umreißt. Dies geschah zwei Jahre nach einem ersten Diskussionspapier, das laut Angaben der Bank die Perspektiven von „Banken, Nichtbanken-Zahlungsdienstleistern, Betreibern von Zahlungssystemen, Wirtschaftsverbänden, Hochschulen und Einzelpersonen“ berücksichtigte. Eine der umstrittensten Maßnahmen waren die Beschränkungen für Stablecoin-Bestände, nämlich 20.000 Pfund für Privatpersonen und 10 Millionen Pfund für Unternehmen, die diese als Zahlungsmittel akzeptieren.

Nun scheint die Bank hier entgegenzukommen. Vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungsregulierung des House of Lords erklärte die stellvertretende Gouverneurin der BOE, Sarah Breeden, dass man offen sei, diese Grenzen zu überdenken. Sie betonte, dass die Bank auf ein konstruktives Feedback der Industrie angewiesen sei, um ein ausgewogenes Regelwerk zu schaffen, das Innovationen nicht behindert, aber gleichzeitig die Risiken minimiert.

Was bedeutet das für Anleger und Trader?

Die Äußerungen von Sarah Breeden deuten auf einen möglichen Kurswechsel der Bank of England hin. Sollte die BOE tatsächlich von ihren ursprünglichen Plänen abrücken und die Stablecoin-Limits lockern, könnte dies positive Auswirkungen auf den gesamten Krypto-Sektor in Großbritannien haben. Insbesondere Unternehmen, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren, könnten von höheren Limits profitieren.

Trader sollten die weitere Entwicklung genau beobachten. Entscheidend wird sein, ob die Bank of England tatsächlich konkrete Schritte unternimmt, um die Bedenken der Industrie auszuräumen. Ein positives Signal der BOE könnte den Kurs von Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) beflügeln. Auch der FTSE 100 könnte indirekt profitieren, da eine stärkere Akzeptanz von Kryptowährungen das Wirtschaftswachstum ankurbeln könnte. Umgekehrt könnte eine restriktive Regulierung den Krypto-Markt belasten und Investoren verunsichern.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt. Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob die Bank of England tatsächlich bereit ist, auf die Krypto-Industrie zuzugehen und ein innovationsfreundliches Regelwerk zu schaffen.

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