Ripple visiert australische Finanzlizenz im April durch Akquisition an - Krypto | PriceONN
Ripple plant, durch die Übernahme eines australischen Zahlungsdienstleisters eine wichtige Finanzdienstleistungslizenz in Australien zu erlangen, was das internationale Lizenzportfolio des Unternehmens erweitert.

Australien im Visier: Ripple plant Expansion mit Finanzlizenz

Das Krypto-Unternehmen Ripple plant, sich eine wichtige Finanzdienstleistungslizenz in Australien zu sichern. Dies soll durch die Akquisition eines australischen Zahlungsdienstleisters geschehen, was die internationale Expansion des Unternehmens weiter vorantreibt. Laut einer Mitteilung vom Dienstag wird Ripple BC Payments Australia übernehmen, eine Gesellschaft, die zur European Banking Circle Group gehört. Dies ermöglicht Ripple den Zugriff auf die Australian Financial Services License (AFSL) des Unternehmens. Diese Lizenz wird voraussichtlich für bestimmte Krypto-Unternehmen zur Pflicht, um Finanzdienstleistungen im Land anzubieten.

Die Übernahme von BC Payments Australia soll laut einem Bericht von The Australian, der sich auf Kommentare von Fiona Murray, Managing Director von Ripple APAC, beruft, am 1. April abgeschlossen werden. Murray erklärte, dass „genügend institutionelles Interesse an digitalen Vermögenswerten besteht, um die Investition für uns zu rechtfertigen.“ Sie fügte hinzu: „Eine Lizenz zu erhalten war immer Teil unseres Plans.“

„Australien ist ein Schlüsselmarkt für Ripple“, so Murray in der Erklärung des Unternehmens. Eine AFSL würde die Fähigkeit des Unternehmens stärken, sein Zahlungsgeschäft im ganzen Land auszubauen.

„Mit der AFSL kann Ripple Payments den gesamten Lebenszyklus einer Transaktion verwalten, von Onboarding und Compliance über Funding, Devisenhandel, Liquiditätsmanagement bis hin zur endgültigen Auszahlung, während sowohl traditionelle Bankensysteme als auch digitale Vermögenswerte integriert werden.“

Internationale Expansion und strategische Akquisitionen

Ripple hat im vergangenen Jahr daran gearbeitet, sein Portfolio an internationalen Lizenzen zu erweitern. Neben der kürzlich erfolgten bedingten Genehmigung für eine nationale Trust Banking Charter in den USA hat Ripple in den letzten 12 Monaten auch Zahlungslizenzen in Singapur, den VAE und Großbritannien erhalten. Das Unternehmen hat sich ebenfalls bemüht, die Anwendungsfälle für XRP und seinen Ripple USD (RLUSD) Stablecoin durch wichtige Akquisitionen in den letzten Monaten zu erweitern, insbesondere durch den Non-Bank Prime Broker Hidden Road und die Corporate Treasury Plattform GTreasury. Die Akquisition von Hidden Road, jetzt Ripple Prime, machte Ripple zum ersten Krypto-nativen Unternehmen, das einen Multi-Asset Prime Broker besitzt und betreibt, der alles von Clearing, Finanzierung und Brokerage über digitale Vermögenswerte, Derivate, Swaps, Devisen und festverzinsliche Produkte für institutionelle Kunden abdeckt.

Regulierungsumfeld in Australien

Die Pläne von Ripple für Australien fallen in eine Zeit, in der die Gesetzgeber im vergangenen Jahr den Digital Asset Framework Gesetzentwurf eingebracht haben, der im Februar das Unterhaus passierte und nun dem Senat vorliegt. Die Australian Securities & Investments Commission (ASIC), die oberste Marktaufsichtsbehörde des Landes, hat ebenfalls Regeln für den Krypto-Sektor vorgeschlagen. ASIC hat auch darauf gedrängt, dass sich Krypto-Handelsplattformen eine AFSL sichern, und im Oktober erklärt, dass sie bis mindestens zum 30. Juni 2026 keine Maßnahmen in Bezug auf Lizenzierungsfragen ergreifen werde. Die Krypto-Börse Coinbase ist ebenfalls bestrebt, in den kommenden Monaten eine AFSL zu erhalten.

Hoffnung auf ein Ende des „Debanking“

Murray äußerte gegenüber The Australian die Hoffnung, dass der Schritt zu AFSLs das weit verbreitete Problem des „Crypto Debanking“ in Australien beenden wird. Viele Banken haben Sperren oder Beschränkungen für Kunden verhängt, die versuchen, Gelder an Krypto-Börsen einzuzahlen. Australiens „Big Four“-Banken, Commonwealth Bank, Australia and New Zealand Banking, National Australia Bank und Westpac, haben alle unterschiedliche Formen von Beschränkungen für Krypto-Börsen angewendet.

„Es ist absolut immer noch eine Herausforderung in der Branche“, sagte Cooper. „Ich glaube nicht, dass es irgendwelche Verbesserungen gegeben hat. Und wir arbeiten hart mit den Regierungen zusammen, um sie zu ermutigen, einige Standards dafür festzulegen.“

Auswirkungen für Anleger und Händler

Die geplante Akquisition und der Erwerb der AFSL durch Ripple signalisieren einen wichtigen Schritt in Richtung verstärkter Akzeptanz und Integration von Krypto-Dienstleistungen in den traditionellen Finanzmarkt Australiens. Für Anleger und Händler bedeutet dies potenziell einen verbesserten Zugang zu regulierten und konformen Krypto-Handelsplattformen. Es ist ratsam, die regulatorischen Entwicklungen in Australien sowie die Fortschritte von Ripple bei der Umsetzung seiner Expansionspläne genau zu beobachten. Besonders relevant sind die Entscheidungen des Senats bezüglich des Digital Asset Framework Gesetzentwurfs und die weitere Ausgestaltung der Krypto-Regulierung durch ASIC.

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