Marktnachrichten - Gold, Öl & Forex
Neueste Marktnachrichten
Japans 1,3 Billionen Dollar Kriegskasse schmilzt und der Yen kippt weiter Richtung 160
Tokio hat im Mai rund 75 Milliarden US-Dollar an Devisenreserven verbrannt, um den Yen zu stützen. Die Frage ist nicht mehr, ob interveniert wird, sondern wie oft sich Japan das noch leisten kann.
Eurozone rutscht zum Jahresauftakt 2026 ins Minus, weil Handel und Investitionen das Wachstum nach unten ziehen
Die Wirtschaft der Eurozone schrumpfte im ersten Quartal 2026 um 0,2 Prozent zum Vorquartal, nachdem sie zuvor noch um 0,2 Prozent gewachsen war. Im Jahresvergleich fiel das Wachstum auf magere 0,3 Prozent zurück, getrieben vor allem von schwachem Außenhandel und sinkenden Investitionen.
EUR/USD behauptet sich vor den US-Arbeitsmarktdaten weil die EZB härter bleibt als die Fed
Der Euro hält sich vor dem US-Arbeitsmarktbericht stabil bei 1,1610 bis 1,1620, gestützt von einer aggressiveren EZB-Linie. Anleger warten auf die NFP-Zahlen, die über den nächsten Impuls entscheiden.
Brent kippt nach 19 Prozent Absturz wieder ins Aufwärtsmomentum
Nach dem Höhenflug im April 2026 verlor Brent bis Ende Mai rund 19 Prozent, der schwächste Monat seit der Pandemie. Nun testet der Preis die Abwärtstrendlinie und sucht den Weg nach oben.
Norwegen wendet Streik auf Ölplattformen in letzter Minute ab
Gewerkschaften und Ölkonzerne einigten sich in den frühen Morgenstunden des 5. Juni auf einen Tarifabschluss und verhinderten damit einen Ausstand auf Norwegens Offshore-Plattformen. Der Kompromiss sichert die Förderung Westeuropas größten Energieproduzenten, während die Märkte wegen der Krise im Nahen Osten um jedes Barrel ringen.
EUR/USD wartet auf die US-Arbeitsmarktdaten und der Dollar bleibt am Drücker
EUR/USD notiert am Freitag bei 1,1613, während der Dollar dank anhaltender Nahost-Spannungen und Safe-Haven-Nachfrage auf Wochengewinne zusteuert. Alle Blicke richten sich jetzt auf die US-Arbeitsmarktdaten.
Indische Konzerne greifen nach Venezuelas Ölfeldern während Importe binnen eines Monats kräftig zulegen
Indische Energieunternehmen wollen ihr Engagement in Venezuelas Ölsektor deutlich ausbauen. Bei einem Treffen in Indien bezeichnete Caracas das Land als bevorzugten Partner, während Neu-Delhi seine Bezugsquellen angesichts der Hormus-Blockade breiter aufstellt.
Japan baut bis zu 14 Atomreaktoren neu und sichert sich 16 GW frische Leistung
Japan will bis 2050 bis zu 14 Kernreaktoren ersetzen und rund 16 GW neue Erzeugungskapazität schaffen. Hinter der Kehrtwende stehen die Krise um die Straße von Hormus und volatile LNG-Preise.
Drohnenangriff auf Omans Ölterminal trifft den letzten ruhigen Winkel des Marktes
Berichte über eine Explosion am wichtigsten Exportterminal Omans haben die Rohölpreise nach oben getrieben. Brent notierte bei 95,37 US-Dollar, WTI bei 93,04 US-Dollar je Barrel, beide fester als am Vortag.
Warum die US-Arbeitsmarktdaten über Golds nächste Richtung entscheiden
Gold pendelt seit Tagen zwischen 4.400 und 4.600, während Händler auf die US-Arbeitsmarktdaten warten. Der Bericht entscheidet weniger über den nächsten Fed-Schritt als über den Spielraum der Notenbank im Kampf gegen die Inflation.
Japans Löhne klettern seit drei Monaten über drei Prozent, doch die Kassen bleiben still
Die japanischen Nominallöhne stiegen im April um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertrafen damit die Erwartungen. Es ist der dritte Monat in Folge mit einem Plus von über drei Prozent, ein Lauf, den das Land seit mehr als drei Jahrzehnten nicht erlebt hat. Trotzdem hinkt der Konsum weiter hinterher.
Wie ein einziges Bausegment die australische Wirtschaft über Wasser hält
Australiens BIP legte im ersten Quartal nur um 0,3 Prozent zu, und nahezu der gesamte Zuwachs stammt aus dem Boom bei Rechenzentren. Hinter der Schlagzeile verbergen sich schwache Haushalte, sinkende Immobilienpreise und wachsende Risiken.