Marktnachrichten - Gold, Öl & Forex
Neueste Marktnachrichten
Indien startet E85 mit 85 Prozent Ethanol und greift die Ölimportrechnung an
Indien bringt am Freitag in Neu-Delhi den Kraftstoff E85 mit einem Ethanolanteil von 85 Prozent auf den Markt. Der drittgrößte Rohölimporteur der Welt will damit seine Abhängigkeit von importiertem Öl senken und setzt parallel auf Flex-Fuel-Fahrzeuge von Maruti Suzuki und Hero MotoCorp.
Ölmärkte glauben Trumps Friedensgeschichte nicht mehr
Neue Angriffe auf Kuwait und Oman zerschlagen die Hoffnung auf eine Entspannung zwischen Washington und Teheran. Die Händler bleiben skeptisch, während ICE Brent nahe der 95-Dollar-Marke verharrt.
US Arbeitsmarkt schafft 139.000 Stellen doch die Revisionen erzählen eine andere Geschichte
Der US-Arbeitsmarktbericht für Mai übertraf mit 139.000 neuen Stellen die Erwartungen, während die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent verharrte. Kräftige Abwärtsrevisionen der Vormonate und solide Löhne halten die Fed vorerst auf Kurs.
Fed-Zähler läuft während US-Inflationsdaten und geopolitische Risiken die Märkte in Atem halten
Die erste Sitzung von Fed-Chef Warsh rückt näher, während neue US-Inflationsdaten die Erwartungen verschieben könnten. Ölpreise bleiben hoch, die EZB dürfte erstmals seit 2023 erhöhen, und der Yen wartet gespannt auf die BoJ-Entscheidung.
Trump versteigert erstmals Bohrrechte im arktischen Naturschutzgebiet Alaskas
Zum ersten Mal in der Geschichte des Schutzgebiets kommen Bohrrechte in der Coastal Plain des Arctic National Wildlife Refuge unter den Hammer. Die Auktion in Alaska wird von Energieinvestoren und Umweltschützern gleichermaßen aufmerksam verfolgt.
Australiens unerschlossenes 344-Millionen-Barrel-Ölfeld rückt 2027 näher an die Entscheidung
Nach Jahren der Verzögerung könnte Australiens größtes unerschlossenes Ölprojekt Dorado Ende 2027 vor der finalen Investitionsentscheidung stehen. Der Konflikt um den Iran und ein knapper Kraftstoffmarkt verstärken den Druck, heimische Ressourcen zu fördern.
Dollar zieht nach starkem US-Arbeitsmarktbericht an und treibt USD/JPY über die Marke von 160
Ein deutlich kräftiger als erwarteter US-Arbeitsmarktbericht hat den Dollar auf breiter Front gestützt. USD/JPY durchbrach die psychologisch wichtige Schwelle von 160, während der Markt die Zinsdebatte neu bewertet.
Warum der Dollar steigt, obwohl Öl und Anleiherenditen fallen
Widersprüchliche Signale aus dem Nahen Osten stützen den US-Dollar, während Ökonomen unangenehme Parallelen zur Inflationskrise der 1970er Jahre ziehen. Im Zentrum steht die Frage, ob erneut Politik statt Wirtschaft die Geldpolitik der Fed lenkt.
Malaysias Ölförderung sinkt um 5,5 Prozent, doch der Preis pro Barrel zieht kräftig an
Malaysias Förderung von Rohöl und Kondensat fiel im ersten Quartal 2026 um 5,5 Prozent auf 43 Millionen Barrel. Während die Mengen schrumpften, sprang der realisierte Preis pro Barrel auf 84,0 US-Dollar.
Japans 1,3 Billionen Dollar Kriegskasse schmilzt und der Yen kippt weiter Richtung 160
Tokio hat im Mai rund 75 Milliarden US-Dollar an Devisenreserven verbrannt, um den Yen zu stützen. Die Frage ist nicht mehr, ob interveniert wird, sondern wie oft sich Japan das noch leisten kann.
Eurozone rutscht zum Jahresauftakt 2026 ins Minus, weil Handel und Investitionen das Wachstum nach unten ziehen
Die Wirtschaft der Eurozone schrumpfte im ersten Quartal 2026 um 0,2 Prozent zum Vorquartal, nachdem sie zuvor noch um 0,2 Prozent gewachsen war. Im Jahresvergleich fiel das Wachstum auf magere 0,3 Prozent zurück, getrieben vor allem von schwachem Außenhandel und sinkenden Investitionen.
EUR/USD behauptet sich vor den US-Arbeitsmarktdaten weil die EZB härter bleibt als die Fed
Der Euro hält sich vor dem US-Arbeitsmarktbericht stabil bei 1,1610 bis 1,1620, gestützt von einer aggressiveren EZB-Linie. Anleger warten auf die NFP-Zahlen, die über den nächsten Impuls entscheiden.