GBP/USD: Britisches Pfund könnte bei anhaltendem Käuferinteresse weiter steigen
GBP/USD überwindet Widerstandszone
Das britische Pfund Sterling hat gegenüber dem US-Dollar eine bemerkenswerte Erholung eingeleitet und notiert nun über der Marke von 1.3380. Nachdem das Paar die 1.3400-Schwelle überschritten hat, bewegt es sich in einem positiven Territorium. Analysten verweisen darauf, dass das Paar auf dem 4-Stunden-Chart sowohl über dem 100er als auch über dem 200er einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA) geschlossen hat. Dies deutet auf eine potenzielle Trendwende hin. Darüber hinaus hat GBP/USD das 61,8%-Fibonacci-Retracement-Level des jüngsten Abwärtsimpulses von einem Hoch bei 1.3555 bis zu einem Tief bei 1.3273 hinter sich gelassen.
Trotz dieser positiven Entwicklung sind bärische Kräfte im Markt um die 1.3520-Region aktiv. Sollte es zu einer Korrektur nach unten kommen, könnten Händler Unterstützung bei rund 1.3290 oder am 100er SMA finden. Eine erste wichtige Unterstützungszone liegt bei 1.3350, flankiert vom 200er SMA. Ein Bruch dieser Marke unter 1.3350 könnte den Kurs in Richtung 1.3320 drücken. Weitere Verluste wären denkbar, die bis zu 1.3250 reichen könnten.
Blick auf Bitcoin und EUR/USD
Parallel dazu scheint der Bitcoin-Kurs mit Widerständen um die Marke von $64.500 und $65.650 konfrontiert zu sein. Marktbeobachter deuten darauf hin, dass die Bären hier die Kontrolle behalten und einen erneuten Vorstoß in Richtung der 60.000-Dollar-Marke anstreben könnten. Derweil hat der EUR/USD nach einem Anstieg über 1.1500 eine Konsolidierungsphase eingeleitet, was auf eine vorübergehende Atempause im Handel hindeutet.
Ausblick und wichtige Wirtschaftsereignisse
Auf der Oberseite könnte der GBP/USD auf Widerstand bei etwa 1.3500 stoßen. Der nächste signifikante Widerstandsbereich liegt bei 1.3520. Ein klarer Ausbruch und Schlusskurs über 1.3520 würde die Tür für eine weitere stetige Aufwärtsbewegung öffnen, die Bullen könnten dann auf ein Erreichen von 1.3555 abzielen. Zusätzliche Gewinne könnten den Weg für einen Test der 1.3620-Marke ebnen.
Für Anleger und Händler bleiben die kommenden Wirtschaftsdaten aus den USA von Bedeutung. Am Juni 2026 werden die US-Fabrikaufträge (MoM) veröffentlicht, wobei ein Anstieg von 0,2% prognostiziert wird, nach einem Rückgang von -1,3% im Vormonat. Ebenfalls im Juni 2026 wird der US-Saldo der Waren- und Dienstleistungsbilanz erwartet, mit einer Prognose von -73,0 Milliarden US-Dollar gegenüber -77,6 Milliarden US-Dollar im vorherigen Zeitraum. Diese Daten könnten zusätzliche Impulse für den Devisenmarkt liefern.
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